Rechtlicher Hinweis: Die folgenden Informationen sind eine allgemeine Produkt- und Organisationsübersicht. Sie sind keine Rechtsberatung und keine verbindliche Auslegung der DSGVO oder des GwG. Prüfe deinen konkreten Fall mit der zuständigen Fachperson.
TonnEstate ist ein kostenloses Immobilien-CRM mit Prozessautomatisierung für Immobilienmakler.

Was ein Immobilien-CRM leisten kann und was nicht
Ein CRM ist ein Arbeitswerkzeug. Es kann Kontaktangaben, Rollen, Objektbezüge, Aufgaben und tatsächliche Aktivitäten an einem nachvollziehbaren Ort zusammenführen. Das erleichtert es, Rückfragen zu beantworten und Bearbeitungsstände im Team nicht nur mündlich weiterzugeben. Es bedeutet jedoch nicht, dass jede gespeicherte Information erforderlich, zulässig oder richtig ist. Vor dem Anlegen eines Feldes steht die Frage nach Zweck, Rechtsgrundlage, Zugriff und Aufbewahrung.
Die DSGVO nennt Grundsätze wie Zweckbindung, Datenminimierung und Speicherbegrenzung. Der vollständige amtliche Text steht bei EUR-Lex. Für das GwG ist zuerst der Anwendungsbereich wichtig: § 2 Absatz 1 Nummer 14 GwG nennt Immobilienmakler als Verpflichtete. Welche konkrete Pflicht bei einem Verkauf, einer Vermietung oder einer anderen Konstellation greift, lässt sich daraus allein nicht ableiten. Das Maklerbüro muss den tatsächlichen Fall prüfen.
| Ebene | Beispiel | Wer trägt die Verantwortung? |
|---|---|---|
| Rechtliche Pflicht | Rechtsgrundlage oder Identifizierung beurteilen | Maklerunternehmen, gegebenenfalls Rechtsberatung |
| Organisationsregel | Berechtigungen und Löschabläufe festlegen | Verantwortliche im Unternehmen |
| Technische Unterstützung | Kontakt, Aufgabe und Aktivität strukturiert führen | Software im definierten Einsatzrahmen |
Diese Trennung schützt vor dem häufigsten Missverständnis: Ein Häkchen im System ist kein rechtlicher Nachweis für sich. Es kann eine dokumentierte Entscheidung referenzieren, aber nicht ihre inhaltliche Richtigkeit erzeugen. Deshalb sollten Felder klar benannt sein, Quellen nicht verfälschen und Änderungen nachvollziehbar bleiben.
DSGVO im Makleralltag praktisch übersetzen
Datenschutz beginnt nicht mit einer langen Datenschutzerklärung, sondern mit einer sauberen Frage: Wofür braucht das Büro diese Information jetzt? Bei einer Anfrage können Kontaktdaten, Objektbezug und Kommunikation für die Bearbeitung nötig sein. Sensible oder rein neugierige Zusatzdaten gehören nicht automatisch in die Akte. Die Kontaktverwaltung sollte deshalb dauerhafte Identität, kontextbezogene Rolle und konkrete Aktivität voneinander trennen.
Zugriff und Mandantentrennung
Nur berechtigte Personen sollten auf Daten zugreifen, die sie für ihre Aufgabe benötigen. Rollen- und Berechtigungskonzepte müssen im Betrieb festgelegt, geprüft und bei Personalwechseln angepasst werden. Eine technische Mandanten- oder Kontentrennung kann ein Baustein sein; sie ersetzt weder die Berechtigungsprüfung noch eine Prüfung der Auftragsverarbeitung, Hosting-Konstellation oder internen Richtlinien. Öffentliche Produktseiten sollten keine internen CRM-Routen als Navigation ausgeben.
Auskunft, Berichtigung, Löschung und Aufbewahrung
TonnEstate kann Löschanfragen mit Bearbeitungsstand dokumentieren, Aufbewahrungsregeln und einen rechtlichen Sperrvermerk (Legal Hold) führen sowie Löschereignisse protokollieren. Auch Portabilitätsanfragen besitzen einen nachvollziehbaren Status. Diese Funktionen löschen nichts automatisch, erzeugen kein fertiges Datenpaket und treffen keine Rechtsentscheidung. Das Team prüft Identität, Umfang, Datenquellen und entgegenstehende Pflichten selbst. Ein Legal Hold ist dabei nur die technische Dokumentation einer menschlich begründeten Entscheidung, keine pauschale Speichererlaubnis.
GwG: Dokumentation statt falscher Sicherheit
Das Geldwäschegesetz enthält Pflichten für Verpflichtete und knüpft deren Anwendung an konkrete Konstellationen. Ein CRM kann vorbereitende Aufgaben, Gesprächsnotizen, Dokumentenhinweise und Entscheidungen einer Akte zuordnen. Es beurteilt nicht automatisch, ob eine Person wirtschaftlich Berechtigte ist, ob eine Identifizierung ausreichend war oder ob eine Meldung erforderlich wäre. Verdachtsmeldungen und fachliche Bewertungen gehören in den geregelten Prozess des Unternehmens und gegebenenfalls zu den zuständigen Stellen.
§ 8 GwG regelt Aufzeichnungen und Aufbewahrung. Absatz 4 verlangt grundsätzlich eine Aufbewahrung von fünf Jahren, soweit andere gesetzliche Vorschriften keine längere Frist vorsehen; spätestens nach zehn Jahren sind die dort genannten Aufzeichnungen und Belege zu vernichten. Beginn und Anwendung der Frist hängen vom geregelten Fall ab. Übernimm diese Zahlen deshalb nicht als pauschale Löschfrist für sämtliche CRM-Daten. Für elektronische Verdachtsmeldungen stellt die Financial Intelligence Unit das amtliche Portal goAML Web bereit. TonnEstate behauptet keine automatische Meldung oder direkte Übermittlung an dieses Portal.
Im geschützten Compliance-Arbeitsbereich lassen sich Transaktionsprüfungen, angeforderte Nachweise und die Entscheidung einer verantwortlichen Person dokumentieren. Es gibt keine allgemein freigegebene Live-Prüfung gegen PEP- oder Sanktionslisten und keine automatische Identitätsprüfung. Der Vorgangsprozess darf zudem nicht mit einem rechtlichen Status verwechselt werden: Eine Pipeline-Stufe organisiert Arbeit, sie bescheinigt keine Compliance.
Keine automatischen Rechtsentscheidungen behaupten
TonnEstate sollte nicht so eingesetzt oder beworben werden, als bestätige es DSGVO- oder GwG-Konformität. Insbesondere Risikobewertungen, Identitätsprüfungen, Aufbewahrungsfristen, Meldungen und rechtliche Sperren brauchen eine vom Unternehmen definierte Fachlogik. Bei Unsicherheit sind die zuständige Aufsicht, die eigene Geldwäschebeauftragte Person oder qualifizierte Rechtsberatung die passenden Stellen.
Ein belastbarer Prozess für sensible Vorgänge
- Anlass und Geschäftskontext eindeutig erfassen.
- Nur benötigte Daten und belegbare Quellen aufnehmen.
- Zuständigkeit und Zugriff auf den Vorgang festlegen.
- Offene Prüfung als Aufgabe mit Termin dokumentieren.
- Tatsächliche Gespräche und Entscheidungen als Aktivität festhalten.
- Unterlagen nicht mit bloßen Behauptungen verwechseln.
- Aufbewahrung, Löschung oder Sperrung nach der eigenen geprüften Regel entscheiden.
- Bei Zweifeln den Vorgang eskalieren, statt einen Status zu raten.
Dies ist ein Organisationsmuster, keine vollständige Compliance-Anleitung. Das Wissensangebot von TonnEstate kann Produkt- und Prozessbegriffe erläutern, ersetzt aber keine einzelfallbezogene Beratung. Für Arbeitsabläufe rund um Eigentümerchancen ist die Objektakquise-Seite der passendere fachliche Einstieg.
Checkliste für DSGVO- und GwG-fähige Arbeitsabläufe
- Verarbeitungszwecke für Kontakt-, Objekt- und Vorgangsdaten schriftlich festlegen.
- Berechtigte Rollen und Vertretungen prüfen.
- Pflicht- und Freitextfelder auf Datenminimierung kontrollieren.
- Auskunfts- und Löschanfragen einem verantwortlichen Prozess zuordnen.
- Aufbewahrung nicht mit Bequemlichkeit begründen, sondern fachlich dokumentieren.
- GwG-bezogene Aufgaben von Vertriebsstatus unterscheiden.
- Nachweise, Quellen und Entscheidungen nachvollziehbar ablegen.
- Personal regelmäßig auf interne Regeln verpflichten und schulen.
- Exporte und Importe kontrolliert testen.
- Bei Änderungen von Dienstleistern oder Abläufen die Datenschutzdokumentation erneut prüfen.
Grenzen dieser Information
Diese Seite ist eine allgemeine Produkt- und Organisationsinformation für Maklerbüros. Sie ist keine Rechtsberatung, keine verbindliche Auslegung der DSGVO oder des GwG und keine Zusage, dass ein bestimmter Einsatz von TonnEstate rechtlich genügt. Prüfe die aktuelle Rechtslage, Verträge, Rollen, Datenflüsse und Einzelfälle mit den zuständigen Fachpersonen. Aktuelle Nutzungs- und Produktinformationen stehen auf der Preisseite und der Plattformübersicht.
Verzeichnis, Rollen und Datenflüsse gemeinsam betrachten
Datenschutz wird im CRM nicht allein durch einzelne Felder entschieden. Entscheidend ist der gesamte Datenfluss: Woher kommt eine Information, wer darf sie sehen, für welchen Prozess wird sie verwendet, welche Dienstleister wirken mit und wann endet der Zweck? Ein Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten, interne Berechtigungskonzepte und die tatsächliche Nutzung der Software sollten zueinander passen. Ein Feld, das niemand verantwortet, ist ein Risiko. Ein angeblich gesperrter Bereich, auf den zu viele Personen Zugriff haben, ebenfalls.
Lege für Kontakt-, Objekt- und Vorgangsdaten verantwortliche Rollen fest. Das bedeutet nicht, dass jede Person eigene technische Sonderrechte braucht. Es bedeutet, dass klar ist, wer eine Auskunftsanfrage koordiniert, wer einen Import freigibt, wer einen Berechtigungswechsel veranlasst und wer bei einer Auffälligkeit entscheidet. Die konkrete technische Konfiguration muss zum tatsächlichen Konto und seinen Funktionen passen und vor dem Einsatz geprüft werden.
Besondere Aufmerksamkeit verdienen Schnittstellen und Dateien außerhalb des CRM. Ein Export, eine lokal gespeicherte Tabelle oder ein E-Mail-Anhang kann denselben Schutzbedarf auslösen wie ein Datensatz in der Anwendung. Deshalb gehört zu einem brauchbaren Prozess auch die Frage, wer Exporte erzeugen darf, wohin sie gehen, wie lange sie benötigt werden und wie ihre sichere Ablage organisiert ist. TonnEstate ersetzt kein unternehmensweites Informationssicherheitskonzept.
Identifizierung und Risikoarbeit nicht mit Vertriebsarbeit vermischen
Im Immobiliengeschäft können Vertriebs- und Prüfaufgaben zeitlich nebeneinander liegen. Sie sollten trotzdem nicht denselben Status tragen. „Besichtigung abgeschlossen“ sagt nichts darüber aus, ob eine erforderliche Identifizierung, Rückfrage oder interne Freigabe erledigt ist. Umgekehrt ist eine dokumentierte Prüfung keine Aussage darüber, ob ein Verkauf wirtschaftlich fortschreitet. Separate Aufgaben und eine sachliche Zuordnung zur Akte verhindern, dass ein freundliches Gespräch als Abschluss einer Fachprüfung missverstanden wird.
Dokumentiere keine sensiblen Bewertungen in ungeschützten Freitexten, wenn ein strukturierter, berechtigter Prozess erforderlich ist. Wer eine Risikoeinschätzung vornimmt, sollte Grundlage, Zeitpunkt und Entscheidung nach den internen Regeln nachvollziehbar festhalten. Welche Unterlagen aufzunehmen, wie Identitäten zu prüfen oder wann Meldungen zu erstatten sind, ergibt sich nicht aus dieser Produktseite. Hierfür gelten die aktuellen Primärquellen und die im Unternehmen festgelegten Fachprozesse.
Eine Eskalation ist kein Zeichen eines schlechten CRM-Prozesses. Sie zeigt, dass eine offene rechtliche oder fachliche Frage nicht durch Raten geschlossen wird. Weise eine Aufgabe der zuständigen Person zu, notiere den Anlass und verhindere, dass der Vorgang nur wegen einer Vertriebsfrist weitergeschoben wird. Diese Transparenz ist wertvoller als ein scheinbar grüner Gesamtstatus.
Regelmäßig prüfen, ob die dokumentierte Praxis noch stimmt
Datenschutz- und GwG-Prozesse altern, wenn sich Team, Dienstleister, Speicherorte oder Arbeitsweisen ändern. Eine jährliche oder anlassbezogene Prüfung der eigenen Abläufe ist daher sinnvoll, ohne daraus eine pauschale gesetzliche Frist abzuleiten. Prüfe beispielsweise neue Rollen, geänderte Exportwege, neue Formulare, zusätzliche Datenfelder und den Umgang mit ausgeschiedenen Mitarbeitenden. Werden Berechtigungen entzogen? Sind Testdaten eindeutig gekennzeichnet? Bleiben Dokumente in privaten Ablagen zurück?
Auch die Qualität von Notizen gehört in diese Prüfung. Freitext kann wichtige Kontextinformationen enthalten, er kann aber auch unnötige personenbezogene oder wertende Angaben konservieren. Schulung und klare Beispiele helfen mehr als eine lange Verbotsliste. Mitarbeitende sollten wissen, welche Information in Kontakt, Objekt, Vorgang, Aufgabe oder Aktivität gehört und wann sie die zuständige Fachperson einbeziehen müssen.
Führe Prüfungen nachvollziehbar, aber nicht überbürokratisch durch: Anlass, geprüfter Bereich, Feststellung, Entscheidung, verantwortliche Person und Termin für eine offene Korrektur genügen oft als Grundlage. Wenn eine rechtliche oder technische Änderung wesentlich ist, sind Datenschutzbeauftragte, Aufsicht oder Fachberatung einzubeziehen. Die Software kann diese Arbeit sichtbar machen, aber nicht abnehmen.
Beispiel: Eine Auskunftsanfrage geordnet bearbeiten
Eine Person fragt nach den über sie gespeicherten Daten. Der erste Schritt ist nicht ein unkontrollierter Gesamtexport, sondern die angemessene Prüfung, ob die Anfrage der richtigen Person zuzuordnen ist. Danach wird intern festgelegt, welche Stellen durchsucht werden: Kontaktakte, Objektbezüge, laufende und abgeschlossene Vorgänge, Aufgaben, Aktivitäten, Dateianhänge sowie gegebenenfalls zulässige Archive. Die Zusammenstellung muss den konkreten Datensatz und den Zweck der Anfrage berücksichtigen.
Das CRM kann die Recherche als Vorgang und die offenen Schritte als Aufgaben dokumentieren. Es kann jedoch nicht entscheiden, welche Daten wegen gesetzlicher Pflichten weiterhin aufzubewahren sind, ob Daten Dritter geschwärzt werden müssen oder ob eine Ausnahme greift. Diese Bewertung erfolgt im geprüften Prozess des Unternehmens. Die Antwort, die zugrunde liegende Entscheidung und die durchgeführten Maßnahmen sollten nachvollziehbar abgelegt werden, ohne sensible Rechtsbewertungen breit zugänglich zu machen.
Dasselbe gilt für ein Löschersuchen: Der Wunsch wird ernst genommen, aber nicht automatisch durch ein einzelnes Löschen beantwortet. Das Unternehmen prüft Umfang, Identität, Rechtsgrundlage und entgegenstehende Pflichten. Falls eine Einschränkung statt Löschung erforderlich ist, muss sie fachlich begründet und technisch-organisatorisch umgesetzt werden. Dieser Ablauf illustriert den Nutzen eines CRM als Arbeitsstruktur, nicht als rechtlichen Entscheider.
Beispiel: Prüfschritt vor einem Immobiliengeschäft
Ein Vorgang kann eine interne Aufgabe zur Klärung enthalten, bevor eine bestimmte Geschäftsphase fortgesetzt wird. Die Aufgabe benennt nicht pauschal „GwG erledigen“, sondern den konkret offenen Prüfschritt nach dem eigenen Regelwerk, die verantwortliche Person und die Frist. Eine Aktivität dokumentiert, welche Unterlagen oder Rückfragen tatsächlich eingegangen sind. Die zuständige Fachperson trifft die Entscheidung außerhalb einer automatischen Vertriebslogik und hält sie nach der internen Vorgabe fest.
Wichtig ist die Trennung: Die Vermarktung kann organisatorisch weiter vorbereitet sein, aber eine rechtliche Fachfrage bleibt sichtbar offen. Ein Teammitglied darf den Status nicht nur wegen Zeitdrucks schließen. Kann die Frage nicht geklärt werden, wird sie eskaliert. Dieses Beispiel ersetzt keine Anleitung für konkrete Sorgfaltspflichten, zeigt aber, warum Aufgaben, Aktivitäten und Geschäftsstatus unterschiedliche Aussagen tragen müssen.
Für Führungskräfte ist zudem wichtig, dass Prüfprozesse nicht als verdeckte Leistungskontrolle missverstanden werden. Das Ziel ist eine nachvollziehbare, sichere Bearbeitung von Kundendaten und Geschäftsvorgängen. Zugriffe auf sensible Informationen sollten sachlich begründet, begrenzt und überprüfbar sein. Ändert sich die Organisation, etwa durch neue Mitarbeitende, externe Unterstützung oder andere Speicherorte, prüft das Unternehmen seine Regeln erneut. Damit bleibt die Dokumentation am tatsächlichen Arbeitsablauf und nicht nur an einer einmal geschriebenen Richtlinie orientiert.
Bei einer internen Prüfung hilft eine einfache Reihenfolge: zuerst den konkreten Vorgang und seine Daten ansehen, dann die geltende interne Regel, anschließend die technische Umsetzung. So werden keine juristischen Begriffe bloß als Statusetikett verwendet. Werden Abweichungen festgestellt, werden sie mit Verantwortlichkeit und Termin nachverfolgt. Das schützt Betroffene und erleichtert dem Büro eine ruhige, sachliche Bearbeitung, wenn Fragen von Kunden, Partnern oder Aufsicht entstehen.
Die Dokumentation sollte stets verständlich formuliert sein. Unklare Abkürzungen, unbestimmte Status und wertende Kommentare erschweren spätere Prüfungen. Eine sachliche Sprache hilft den zuständigen Personen, Entscheidungen nachvollziehen zu können. Sie reduziert außerdem das Risiko, dass sensible Daten unnötig breit gelesen oder falsch interpretiert werden. Bei Zweifeln bleibt die fachliche Rückfrage der sichere nächste Schritt.
Häufige Fragen zu DSGVO und GwG im Immobilien-CRM
Ist TonnEstate automatisch DSGVO-konform?
Nein. DSGVO-Konformität hängt vom konkreten Datenfluss, den Einstellungen, Verträgen und Prozessen des Maklerbüros ab.
Kann ein CRM die GwG-Prüfung übernehmen?
Ein CRM kann Arbeit und Nachweise strukturieren. Die fachliche Prüfung und Verantwortung bleiben beim verpflichteten Unternehmen.
Welche Daten darf ein Makler im CRM speichern?
Nur Daten, deren Verarbeitung für einen rechtmäßigen, festgelegten Zweck erforderlich ist. Die Rechtsgrundlage ist im Einzelfall zu prüfen.
Ist eine Gesprächsnotiz ein Rechtsnachweis?
Sie kann dokumentieren, was festgehalten wurde. Ihre rechtliche Aussagekraft und Vollständigkeit muss das Unternehmen bewerten.
Wie bearbeite ich ein Löschersuchen?
Als klaren Vorgang: Anfrage prüfen, Datenquellen bestimmen, Aufbewahrungspflichten bewerten und die Entscheidung dokumentieren.
Darf ich Daten wegen Aufbewahrung immer behalten?
Nein. § 8 GwG enthält für seine Aufzeichnungen konkrete Fristen, ist aber keine pauschale Speichererlaubnis für sämtliche CRM-Daten. Zweck, Rechtsgrundlage und weitere Pflichten sind je Datenbestand zu prüfen.
Ersetzt ein Pipeline-Status die GwG-Dokumentation?
Nein. Ein Vertriebsstatus organisiert Arbeit. Rechtliche Prüfungen und Nachweise benötigen eine eigene fachliche Einordnung.
Was bedeutet Datenminimierung praktisch?
Erfasse nur Angaben, die für den aktuellen Zweck erforderlich sind, und überprüfe Felder sowie Freitexte regelmäßig.
Kann ich Daten exportieren?
Ob und wie ein Export im konkreten Konto genutzt wird, ist technisch und datenschutzrechtlich vorab zu prüfen. Ein Export ersetzt keine Fallprüfung.
Wo finde ich verbindliche Gesetzestexte?
Die DSGVO ist über EUR-Lex, das GwG über Gesetze im Internet abrufbar. Bei konkreten Fragen ist qualifizierte Beratung erforderlich.
Den eigenen Prüfprozess vorbereitet testen
Die Registrierung ist eine Warteliste für die frühe Beta. Vor einem produktiven Einsatz müssen Berechtigungen, Datenflüsse, Verträge und der eigene DSGVO- und GwG-Prozess fachlich geprüft werden.
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